Aufbau einer Windkraftanlage

  Eine Windkraftanlage,kurz WKA, bzw. Windenergieanlage, WEA, besteht optisch aus drei Bauteilen. Das sind:

1. der Turm, bestehend aus mehreren Segmenten,

2. das auf dem Turm befindliche Maschinenhaus oder auch Gondel       genannt, und

3. die drei, aus glasfaserverstärktem Material  bestehenden          Rotorblätter.


Im Maschinenhaus befinden sich als Hauptkomponenten ein Getriebe und der elektrische Generator. Dadurch wird die Drehbewegung der Rotorblätter in elektrische Energie umgewandelt. Je nach Hersteller sind die notwendigen elektrischen Schaltanlagen entweder ebenfalls in der Gondel oder aber im Turmfuß untergebracht. Die für die Steuerung erforderliche Rechen- bzw. Fernüberwachungstechnik befindet sich bevorzugt im Turmfuß.

Während des Betriebes wird die Gondel mit der Rotornabe in Windrichtung ausgerichtet und die Rotorblätter werden je nach Windstärke mehr oder weniger verdreht. Diese Ausrichtung erfolgt elektrisch bzw. hydraulisch. Moderne WEA arbeiten bei Windgeschwindigkeiten von ca. 4 bis 23 m/s, wobei die Nennleistung der WKA etwa bei 13 bis 16 m/s erreicht wird. Der erzeugte Strom wird durch Transformation auf die jeweils am Standort herrschenden Spannungsebenen umgewandelt und in das Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist.